Die Katze


1. Einleitung


Ein Lexikon würde eine Katze wohl so beschreiben
Katze, die, n: vierbeiniges Tier, in der Regel als Haustier gehalten, im Mittelalter einzig wirksames Mittel gegen Ratten und Mäuse. Half die Folgen der Pest einzudämmen, auf Schiffen zum Schutz der Nahrungsmittel notwendig.

Soweit ein imaginäres Lexikon. Meine Meinung zu Katzen sieht ganz anders aus. Inzwischen. Aber, wie schon der Brut- und Normdirektor in Huxleys "schöner neuer Welt" sagt, fangen wir vorne an.

Ich mag Katzen. Wirklich. Seit ich fünf Jahre alt bin umgeben mich stets zwei Katzen verschiedenster Bauart. Und irgendwann, nachdem mein Bruder ausgezogen war, hatte er beschlossen, auch eine Katze zu brauchen. Eine schwarze sollte es sein. Also wirklich, eine Katze hält in der Regel länger als ein Auto und das sucht man sich doch in der Regel auch nicht nach Farbe aus, oder? Wie dem auch sei, eine Bekannte hatte gerade eine hochschwangere Katze und die schwärzeste aus dem Wurf, die sollte mein Bruder bekommen. Hat er dann auch. Naja, eben so, wie wenn er ein Gebraucht Auto nach Farbe gekauft hätte. Ein lustiges Tier, denn eines Tages stand er da und erzählte, wie das Tier nachts Radau machte und sich dann tagsüber ausschlief. Damals habe ich noch gelacht. Das Lachen ist mir dann irgendwie vergangen, als mein Bruder aus wohnungstechnischen Gründen mir eben diese Katze "übereignet" hat. Irgendwie finde ich es nicht in Ordnung, physische Gewalt auszuüben, ganz besonders gegen Katzen. Also mußte ich mir einen anderen Weg suchen, den ungleichen Kampf gegen das übermächtige Tier aufzunehmen, das mache ich nun mit dieser Website.

2. Das Salami Massaker und andere Katastrophen

Eines Tages kam ein Freund vorbei, es ging um irgendwas wichtigeres, ich glaube Lernvorbereitung für eine Klausur. Auf jeden Fall kam er deswegen direkt von irgendeiner sportlichen Veranstaltung, und, weil alles irgendwie eilig war, hatte er da nicht mehr gegessen und seine Semmel bei mir ausgepackt. Salami war drauf und die Katze war im Haus. Dazu muß der noch nicht informierte Leser wissen, diese Katze hat immer Hunger. Immer, wenn sie nicht gerade vor einem vollen Freßnapf sitzt, dann aber, nach etwa 2-3 Fleischballen verläßt sie der Hunger wieder und sie läßt sich dann was neues einfallen, zum Beispiel muß sie dann ganz dringend ins Freie oder so. Auf jeden Fall kamen hier hungrige Katze und Salami Semmel zusammen. Nein, sie hat nicht die Semmel macht physischer Gewalt an sich gerissen, ich denke, das ist eine Art Überlebensinstinkt, denn besagter sportlicher Freund ist im Bezug auf Essen das menschliche Äquivalent zu dieser Katze. In diesem Fall hat er eine Ausnahme gemacht und wollte "dem armen hungrigen Tier" eine Scheibe Salami opfern. Sprach's, nahm die Wurst aus der Semmel und hielt sie der Katze hin. Die hat nicht lange gezögert und ihm die Salami aus der Hand geschlagen

Moment, geneigter Leser, eine Katze, die Wurst aus der Hand schlägt, das sieht man alle Tage, in diesem Falle aber lag die Sache anders, denn im Gegensatz zu normalen Wurstraubaktionen hat die Katze auf jegliches Feingefühl verzichtet, stattdessen voll ausgeholt und so fest auf die Wurst Scheibe eingeschlagen, daß die Krallen auf der anderen Seite nicht nur herauskamen, sondern die Scheibe bis auf den Pfotenballen heruntergedrückt war. Ob der Wucht waren mindestens wir zwei Menschen beeindruckt, noch heute liegt eine gewisse Angst in den Augen des anderen, wenn er irgendwas eßbares oder auch nur etwas was so aussieht, in der Hand hält. Und ausnahmsweise hat die Katze dann sogar aufgefressen, was den anderen beinahe eine massive Wunde beigebracht hätte. Vielleicht war es aber auch kalkuliert, schließlich liegt der Nährwert eines Fingers nicht im unbedeutenden Bereich.

Ein anderes mal war ein anderer Freund da, er kannte die Katze aus Erzählungen, aber so richtig hat er sie nicht life erlebt. Bis dahin. Als er seinen Milchreis ausgepackt hatte und angefangen hatte zu essen, da wurde ihm mulmig, angesichts der Art, wie ihn diese Katze angesehen hat. Dazu sollte ich erwähnen, diese Katze kann nicht nur gierig schauen, auch extrem hungrig ist drin und die Steigerung, ein Blick, der so aussieht, als ob sie gleich aus lauter Hunger einen halben Menschen verschlingen würde (wohlgemerkt, während in der Küche sowohl Trockenfutter als auch Fleisch bereitstehen). Jedenfalls ist der Milchreis dann auf dem höchsten Schrank gelandet, und die Katze hat ihn nachdrücklich und so gierig angestarrt, daß der Freund mich gezwungen hat, sie vor die Türe zu setzen, damit er fertig essen kann.

Nicht erwähnen muß ich wohl, daß keiner mehr bei mir bereit ist, irgendwas zu essen, solange die Katze nicht irgendwo außerhalb ist, oder?

3. Die Tür, oder: Eine Katze mit Entscheidungsschwäche

Türen sind für Katzen extrem feine Gegenstände. So kann eine Katze eine geschlossene Türe grundsätzlich mal monieren und damit gegen jede Ungerechtigkeit der Welt klagen - und das machen die. Alle, nicht nur die eine, um die es hier geht. Katzen haben gerne alle Optionen offen, und daher setzen sie sich vor eine geschlossene Türe, maunzen die an, und sobald die Türe offen ist, ist sofort alles in Ordnung, nur, die Katze will natürlich nicht raus, das war nicht der Zweck der Übung - zumindest häufig, da ging es dann darum, die Möglichkeit zu haben, durch die Türe zu können. Schon mal eine Katze im Winter gehabt, die in der offenen Türe am liebsten auf ewig sitzen geblieben wäre? Davon rede ich.

Natürlich ist es für die Katze legitimes Mittel eine geschlossene Türe zu bemeckern, um aufs Klo zu können, an was zu trinken zu kommen oder ähnliches, nur meine Katze hat leider herausgefunden, daß Türen ein unglaublich gutes Mittel sind, mich zu stressen. Das ist sowieso das primäre Interesse dieser Katze, herausfinden, was mich nervt und das gegen mich einsetzen.

So wie damals, als ich einen Satz Pflanzen in Hydrokulturen umgewandelt habe, diese kleinen rot-braunen Tonkügelchen. Die, die wir Männer brauchen, weil wir zu blöd oder zu faul sind, Pflanzen richtig mit Wasser zu versorgen, wenn kein "gieß mich" Schild dranhängt (nebenbei, schon die fünf Tage Trockenzeit stellen eine fast unzumutbare Belastung für das männliche Hirn dar). Jedenfalls, ich habe so einen Topf angeschleppt und diese Kügelchen reingeschüttet, dann kam die Katze und hat sich das erstmal angesehen, mehr desinteressiert, weil weder zum Essen noch zum Jagen geeignet. Deswegen ist sie dann auch wieder woanders hin, da Mist machen. Tage später aber hat sie, wohl mehr zufällig, eine dieser Tonkugeln aus dem Behälter geschossen und aus dem Bauch heraus hab ich quer durchs Zimmer gebrüllt, sie solle das lassen. Schwerer Fehler, denn die nächsten Tage habe ich dann nur noch diese Tonkugeln einsammeln dürfen.

Soviel aber nur nebenbei, hauptsächlich ging es ja um Türen. Also, so wie sie damals rausgefunden hat, daß diese Kugeln ein prima Mittel sind mich zu nerven (und wie es wieder uninteressant wurde, als es mich dann scheinbar nicht mehr interessiert hat), wußte die Katze, als sie zum ersten mal im hohen Bogen durch den Garten flog, das mich maunzen in der Nacht und an der Türe unglaublich streßt. Was soll ich denn auch machen? Still bekomme ich die Katze nur, indem sie rein bzw. raus kommt und schlafen kann ich nur ohne maunzende Katze und ohne den Tierschutz alarmierende Nachbarn. Also lasse ich die Katze dann raus. Sie hat gewonnen. Eine Stunde später lasse ich sie dann in aller Regel wieder herein, weil sie gar nicht raus wollte, ihr war halt nur langweilig oder sie wollte ihren Frust über die Welt abbauen oder was zu fressen.

Das ist sowieso so ähnlich wie bei uns Menschen, wenn wir in der Hoffnung, ein Fehler tritt nicht wieder auf, den Rechner ausschalten und dann neu starten. So rennt die Katze raus und wieder rein um mich "neu zu starten". Sprich, wenn in der früh die Türe offen ist, rennt die Katze raus, sofort wieder rein und schaut, ob sie mich dann dazu bekommt, Essen rauszurücken.

Außerdem hat sie inzwischen eines gelernt, beim indifferenten Maunzen in der Wohnung ggibt eseine Nacht im Bad, deswegen läßt sie dann eben ihren Frust an der Tür aus und ich, in der Hoffnung auf wenigstens noch 3 weitere Stunden Schlaf, lasse sie dann raus.

Besonders unangenehm macht das Ganze die Tatsache, daß die Katze sich dabei - von innen wie außen - gegen die Scheibe wirft, das gibt dann so eine Art "thud" Laut und hinterläßt bei nassem Wetter Katzenpfotenabdrücke auf der Scheibe. Wollte ich durchgehend saubere Scheiben, so müßte ich etwa jeden dritten Tag Fenster putzen. Dazu kommen dann noch die Pfotenabdrücke im Inneren, nach zahlreichen "Neustartversuchen" (bei nassem Wetter darf ich die Türen im Interesse des Fußbodens nur kippen).

4. eine Katze mit Sehschwäche, oder: der erlegte Löwenzahn

Wie bereits mehrfach angedeutet, diese Katze ist Ernährungstechnisch ein schwarzes Loch (mehr oder minder wörtlich). Wobei das ja nicht stimmt, denn schwarze Löcher als solche sind ja normalerweise von äußerst großer Masse und Dichte. Diese Katze ist personifiziertes Vakuum (oder gibt jedenfalls vor es zu sein). Sprich, eine Dose am Tag ist zuwenig. Erschwerend für das Tier kommt noch hinzu, ein befreundeter Tierarzt hat mir erklärt, daß das Dosenfutter als solches äußerst schädlich fürdie Tiere ist. Zum einen geht es an die Nieren, zum anderen begünstigtes die Bildung von Zahnstein. Die Folge ist, die Katze ist seit ein paar Wochen trocken - und das findet sie überhaupt nicht gut.

Es wäre aber nicht eine (oder speziell diese Katze), wenn sie nicht zumindest versuchen würde einen Weg zu finden, an Fressen zu kommen. Und den hat sie gefunden (oder meint es zumindest).

Früher, in der guten alten Zeit, in der mein BBruderdie Katze noch mit täglich einer halben Dose Futter versorgt hat, hat sie immer extra Rationen bekommen, wenn sie Mäuse angeschleppt hat. Eine Maus eine viertel Dose, das war der Deal, den ich auch am Anfang noch beibehalten habe. Die Konsequenz, mit steigendem Hunger steigt die Zahl der gefangenen Mäuse rapide an - nur, manchmal hat die Katze halt kein Jagdglück Nicht, daß sie das jetzt davon abhalten würde trotzdem zu jagen, nur dann eben keine Mäuse, sondern Mausähnliches - oder was sie fürwertvoll hält.

So finden in letzter Zeit verstärkt Gegenstände den Weg auf meine TTerrasse die in irgendeiner Weise was mit Mäusen zu tun haben - oder auch nicht. Der bereits erwähnte Löwenzahn, irgendwelche Tesafilmreste (zu Bällen zusammengeklebt), neulich sogar ein Chinaböller (und das im August!).

Das als solches wäre noch nicht das Problem, denn wofür gibt es Mülleimer, nur, wer eine Katze hat, der kennt das sicherlich, Katzen, die etwas erlegt haben und nach Anerkennung suchen, die machen richtigen Lärm. Das Maunzen kommt mehr aus der Kehle, klingt viel bedrohlicher und ist auch ein gutes Stücklauter.

So kommts, daß ich am Ende doch noch zu meiner gerechten Strafe komme, weil ich sie nicht ausreichend ernähre - mitten in der Nacht wache ich auf, geweckt von dem vom Jagdglück verlassenen Tier und darf dann um 4 Uhr morgens im Nachtgewand irgendwelchen Müll von der Terasse räumen - wenn es denn dann Müll ist.

5. meine Katze, die Mörderin

Mord, ein schlimmes Wort, sicherlich, jeder Mensch verdankt sein Leben nur dem Tode vieler anderer Geschöpfe, seien es nun Pflanzen oder Tiere und am Ende - eine wissenschaftliche doch unter Tierfreunden wenig beachtete Tatsache - ist jeder Mensch nunmal auf das Protein von Tieren angewiesen. Bei Katzen ist das noch schlimmer. Sie haben - rein biologisch betrachtet - noch weniger Möglichkeiten, pflanzliche Nahrung einigermaßen effizient zu verdauen. Also sind Tofu - Würstchen (auch wenn manche Katzen die scheints gerne mögen) kein Ersatz für Fleisch.

Nebenbei noch für alle anderen Katzenbesitzer, die es noch immer nicht wissen, Dosenfutter ist für Katzen schädlich. Es belastet die Nieren viel stärker als die Trockenfutter / Wasser Kombination. Deswegen, im Interesse des längeren Lebens der Katze, sollte der sich sorgende Katzenbesitzer hin und wieder (je öfter je besser) einen Dosenfutter freien Tag einlegen, nur versucht das mal der Katze zu erklären...

Also, jedes Katzentier ist in seinem Leben auf den Tod zahlloser Mitgeschöpfe angewiesen, das ist auch nicht unbedingt Mord, mehr der Wunsch zu Leben. Nur was dieses Tier hin und wieder aufführt ist Mord.

Jeder der einer Katze schon einmal dabei zugesehen hat, wie sie mit einer Murmel gespielt hat oder einen sich bewegenden Faden attackiert hat, der wird sagen, wie süß das ist. Wer selber im Besitz einer Katze ist und der schon einmal in der Nacht geweckt wurde, weil ein Zeh unter der Bettdecke "feindliche" Bewegungen gemacht hat, wird sagen, wie nervig das ist - es geht um den Spieltrieb.

Der ist mit Sicherheit vorhanden und bei fast jeder Katze fast jeden Alters sehr stark ausgeprägt (schon einmal einen Katzenrentner einer Glasmurmel nachrennen sehen?) und erstreckt sich auf so ziemlich jeden sich bewegendenden Gegenstand, eben von der Murmel über Fäden bis hin zu Kleintieren. Womit wir schon beim Problem angekommen sind. Katzen töten nicht aus Hunger, sondern einfach immer dann, wenn ihnen danach ist. Diese spezielle Katze ganz besonders immer dann, wenn sie genervt und gestreßt ist (siehe Tür). Bei dieser Katze sieht das dann so aus, daß sie des Nachts ankommt, die Maus zwischen den Zähnen, die Maus dann vor der Türe ablegt und mauzt. Implizit, sie will gelobt und belohnt werden (am besten mit Futter, das ja viel besser schmeckt als Maus...). Mittlerweile hassen mich alle Nachbarn schon allein deswegen, weil die Katze mit Beute vorzugsweise um 3-4 Uhr morgens heimkommt. Nicht die Bester aller Zeiten um den nachbarschaftlichen Frieden aufrecht zu erhalten.

Jedenfalls sind die Mäuse, die sich da so in der Früh bei mir einfinden mitnichten tot - zumindest in der Regel - sondern noch recht lebendig. Zum Teil schon etwas wirr im Kopf, aber lebendig. Was jetzt kommt ist ein Schauspiel ohne gleichen, die Katze läßt die Maus los und wartet, was passiert. Die Maus wähnt sich in Sicherheit und versucht, wegzurennen. Das findet die Katze ganz toll, hat sie doch jetzt wieder was zum Nachrennen. Sie fängt die Maus also wieder ein und legt sie mauzend vor die Türe (in einer Nacht drei mal und ich bin sicher, es war dreimal die gleiche Maus). Zur Freude aller beteiligten Menschen (ich versuche meist, im Nachtgewand das Vieh einzufangen und reinzuholen, damit Frieden ist) gibt die Katze meist erst nach einer viertel bis halben Stunde das Mauzen (und die Hoffnung auf Dosenfutter) auf und erbarmt sich dann, die Hälfte der Maus zu fressen (warum immer den hinteren Teil?) und damit das Leben dieses Geschöpfes endgültig zu beenden.

6. Das Ende der Geschichte

Jede Geschichte hat ein Ende, manche ein besseres, manche ein schlechteres und nachdem ich meine zahlreichen Leser (1-3 am Tag) nun so lange habe warten lassen, nun das Ende dieser Geschichte.

Die Katze ist nicht mehr - zumindest nicht mehr bei mir. Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, mir meine geliebten alten Vierpföter wieder zurückzuholen, was ich auch getan habe. Nach der neugier Phase, in der alle Katzen sich gegenseitig beschnüffelt haben, hat der grau getigerte Jungspund der altehrwürdige Schwarzen all das angetan, was ich schon immer wollte, was mir aber der Respekt vor dem Tier verboten hat. Ein Zwischenhöhepunkt war eine eitrige Wunde am Hinterteil des grau Getigerten (die ihn fast umgebracht hätte), der absolute Hoch- bzw. Tiefpunkt war aber erreicht, als die Schwarze hinter dem Sofa urinierte, weil sie sich nicht mehr aufs Katzenklo getraut hat. An diesem Punkt rief ich meinen Bruder an und sagte, er solle das Tier abholen, je schneller, je besser.

Das hat er dann auch getan und so bin ich dann Quälgeistlos. Fast, denn es blieben ja noch die anderen beiden, die auch ganz gut im Tür anmauzen usw. sind. Der Graue ist sogar noch ein Stück aggressiver und fällt des nachts meinen Fuß auf dem Weg zum Klo an, wenn er nicht genug zu fressen bekommt.

Also fast ein Happy End, aber nur fast. Denn Anfang Juni 2003 mußte ich den 16 1/2 Jahre alten, mir sehr ans Herzen gewachsene roten Kater einschläfern lassen, nachdem vermutlich Krebs seinen Körper irreperabel beschädigt hat.

Während ich das schreibe, ist es Mitte Juli 2003 und auch der Letzte der Mohikaner (O-Ton mein Vater) ist am sterben. Jeder Katzenfreund weiß, was es bedeutet, wenn eine Katze an Nierenversagen leidet. Der Tierarzt meint, daß die Katze innerhalb des nächsten halben Jahres sterben wird, so oder so. Bis dahin versuchen wir zwei die Sache rauszuzögern, in dem wir den großen Gott der Niere mittels spezieller Nahrung versuchen, gnädig zu stimmen.

Und so wird dies der Letze Eintrag zum Thma Katze sein, zumindest solange, bis nicht wackere 4 oder 8 neue Pfoten den Kampf mit zwei Beinen aufnehmen werden.

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