Auch für das objektorientierte Programmieren gibt es eine Einkaufsanalogie. Dazu aber bitte erst mal die für imperatives Programmieren durchlesen.
Grundsätzlich gleicht objektorientierte Programmierung der imperativen weitgehend, nur in der Art der Kontrolle gibt es unterschiede. So stellt ein objektorientierter Einkauf mehr einen Tante Emma Laden dar (wer den nicht kennt, stelle sich eine Wursttheke vor). Ich kann nicht einfach zum Regal gehen und etwas rausnehmen, ich muß das Objekt "Regal", "Wursttheke" oder auch "Tante Emma" auffordern, mir ein gewünschtes Gut zu übergeben.
Tante Emma testet daraufhin, ob ich berechtigt bin diese Anfrage zu stellen (zum Beispiel Kreditwürdigkeit) und gibt danach das Gut heraus - oder verweigert es. Nachdem ich keinen Zugriff darauf habe, muß ich mir etwas ausdenken, wenn meine Anfrage abgelehnt wurde. Zum beispiel könnte ich zu meiner Mutter gehen und es ihr mitteilen, damit sie sich etwas ausdenkt. Oder den Laden wechseln.